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Das Internet wurde erfunden, um auf bequemem Wege Daten wissenschaftlicher Natur auszutauschen. Folglich wurde die Darstellung der Daten auf nüchterne Inhaltsübermittlung optimiert. Die Strukturen und Elemente des Quellcode-Textes nannte man HTML, Hypertext Markup Language, und ist die bekannteste Markup-Sprache.
Markup-Sprache ist vergleichbar mit dem Sortieren von Kirschen, Bananen und Äpfeln in die Kategorien "Lebensmittel", "frische Lebensmittel", "Obst". HTML und XHTML basieren also auf purer Logik.
Webdesign wurde erst viel später ein Thema, als das Medium immer populärer wurde. Man machte sich Gedanken darüber, wie das Erscheinungsbild, also zunächst Form und Farbe der Inhalte und Hintergründe, angepasst werden könnte. Da aber Werkzeuge wie CSS dafür fehlten, wurde das für Inhaltsstrukturierung zuständige HTML häufig zu Darstellungszwecken mißbraucht. Alle grafischen Anweisungen wurden mehr schlecht als recht dort im Quellcode notiert, wo die Elemente auftauchten. Also kreuz und quer verteilt.
In HTML gibt es die Auszeichnung <hr>, um eine "Trennlinie" anzuzeigen. Diese soll signalisieren: Dieses Thema ist zu Ende, jetzt kommt ein neues.
Aufgabe: Ich möchte eine rein optische Trennlinie unter einer Überschrift.
Die heutigen Möglichkeiten von HTML und CSS lassen es zu, logisch und struktur-orientiert zu schreiben und dennoch alle optischen Wünsche umsetzen zu können..
Suchmaschinen sind Maschinen, die auf Logik basieren, wie jede Maschine. Sie lesen den Quellcode aus und sammeln Informationen über den Inhalt. Das individuelle Erscheinungsbild dieser Inhalte ist dabei völlig irrelevant. Folglich muss man den Suchmaschinen den Inhalt logisch und exakt ausgezeichnet übergeben.
Wenn strukturorientiert und konsequent die Möglichkeiten der Markup-Sprachen genutzt werden, "verstehen" Suchmaschinen den Inhalt.
Wir schreiben streng strukturorientiert und logisch. Der "Content", also der aussagekräftige Inhalt, steht korrekt ausgezeichnet im HTML-Quellcode. Sämtliche Aufgaben der Optik übergeben wir an das CSS. Das betrifft nicht nur das Aussehen einzelner Elemente (Überschriften grün, Schriftart Verdana, Bilder haben einen Rahmen etc.), sondern auch die Position aller Elemente. Also auch das oft verwendete "spaltenartige" Erscheinungsbild erzeugen wir nur dadurch, dass wir jedem Ding seinen rechten Platz zuweisen. In Wirklichkeit bleiben es aber einzelne Elemente, die frei auf der Seite schweben.
Die inhaltliche Struktur schreiben wir in XHTML, während wir optische Strukturen und Details per CSS definieren. Das ist zudem ein Plus in Punkto Barrierefreiheit.
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