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Es gibt neben den Suchmaschinen noch eine weitere Form des „Gefunden-Werdens“, nämlich durch die Eintragung in Webverzeichnisse. Diese Kataloge bieten dem Benutzer die Möglichkeit, das Web nicht nach zusammenhanglosen Begriffen zu durchforsten, sondern in thematisch geordneten Ergebnissen zu stöbern.
Früher waren diese Kataloge sehr praktisch, da es noch eine halbwegs überschaubare Anzahl von Internetseiten gab. Heute ist der Versuch, das gesamte Internet zu katalogisieren, zum Scheitern verdammt. Daher werden Webseiten nur nach persönlicher Anmeldung und Überprüfung durch Redakteure in das jeweilige Verzeichnis aufgenommen.
Viele Webkataloge werden als Linkfarmen missbraucht. Melden Sie sich bei einem weniger seriösen Betreiber an, kann es sein, dass Ihre Website auf einer Seite mit Viagra und Pornografie zu finden ist.
„Bad neighbourhood“ nennt Google das und wertet Ihre Website ab.
Das „Open Directory Project“ ist das mit Abstand wichtigste Webverzeichnis. Zahlreiche Suchmaschinen, unter anderem auch Google, greifen darauf zurück. Das Ranking verbessert sich, der PageRank® steigt, man wird besser gefunden.
Es geht nicht darum, dass der tatsächliche Benutzer dort nachschlägt, sondern dass Ihre Website eine Art Qualitätssiegel erhält. Sie wurde persönlich von einem Redakteur geprüft und für gut befunden. Das ist mehr, als eine Suchmaschine jemals leisten kann.
Alle Redakteure arbeiten dort ehrenamtlich, und es ist ein fantastisches Beispiel für die große Community des Internet, vergleichbar mit dem Wikipedia-Projekt.
Die Aufnahme kann monatelang dauern, und es besteht kein Anspruch darauf. Bei der Anmeldung sind die Hinweise auf der Seite „URL vorschlagen“ sehr genau zu studieren und zu befolgen. Das betrifft vor allem:
Das Webverzeichnis besuchen auf www.dmoz.de
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